“Language is a process of free creation; its laws and principles are fixed, but the manner in which the principles of generation are used is free and infinitely varied. Even the interpretation and use of words involves a process of free creation.”
– Noam Chomsky 1968, Language and Mind

Es erscheint mir ganz elementar, im Verlauf (politischer) Diskussionen auf einen gemeinsamen Kanon ausgewählter Begrifflichkeiten zurückgreifen zu können. Wie es bei oben zitiertem Chomsky nun aber anklingt, sind die von uns verwendeten Wörter eben nicht starre Gebilde, derer wir uns frohen Mutes bedienen können, ohne ihre konnotativen Strukturen bestmöglich im Auge zu behalten. Was wir sagen wollen, ist die eine Sache, was die Rezipient_innen unserer Sprechakte auf der Gegenseite aber verstehen, steht auf einem anderen Blatt. Daher an dieser Stelle also die Bemühung, die Bedeutung einiger Wörter und Worte neu zu verhandeln. Dazu soll diese Rubrik dienen.